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AGB

Allgemeine Geschäftsbedingungen von Yvonne Fastnacht Fotografie / August-Müller-Weg 4, 59494 Soest / 0151-704-298-30 

 

§ 1 Geltung 

1. Die nachfolgenden AGB gelten für alle von der Fotografin und/oder seinen Erfüllungsgehilfen (Assistenten/Mitarbeiter) durchgeführten Aufträge, Angebote, Lieferungen und Leistungen nebst Erweiterungen dieses Vertrages als ausdrücklich miteinbezogen. 

2. Soweit keine abweichende Vereinbarung getroffen wird, gelten die AGB auch für alle zukünftigen Aufträge der Auftraggeber. 

3. Grundlage für den Vertrag ist das jeweilige Angebot von der Fotografin, in dem alle vereinbarten Leistungen sowie die Vergütung festgeschrieben werden. Diese Angebote von derFotografin sind freibleibend und unverbindlich.

4. Wenn der Auftraggeber den AGB widersprechen will, ist diese per Email  binnen 14  Werktagen zu erklären. 

5. Die Vertragsparteien sind sich einig, dass ausschließlich die vorliegenden AGB des Fotografen gelten sollen. Etwaige Geschäftsbedingungen der Auftraggeber finden keine Anwendung. Haben die Vertragsparteien abweichende Vereinbarungen getroffen, die schriftlich niedergelegt wurden, so gehen diese den vorliegenden AGB vor.

6. „Fotos“ im Sinne dieser AGB sind alle von der Fotografin hergestellten Produkte, gleich in welcher technischen Form oder in welchem Medium sie erstellt wurden oder vorliegen (hierunter fallen insbesondere Papierbilder, Bilder auf Leinwand, Bilder in digitalisierter Form auf CD/DVD oder sonstigen Speichermedien, Dia-Positive, Negative und jedwedes Bildmaterial, das mit der jeweils verwendeten Kamera produziert worden ist usw.).   

 

§ 2 Auftrag

1. Der Auftraggeber erkennt an, dass es sich bei den von der Fotografin gelieferten Fotos um urheberrechtlich geschützte Lichtbildwerke im Sinne von §2 Absatz 1 Ziffer 5 Urheberrechtsgesetz handelt.

2. Der Auftraggeber erhält ausschließlich bearbeitetes Bildmaterial hochauflösend im Format JPG. Die Abgabe von unbearbeiteten digitalen Rohdaten (RAW) ist ausgeschlossen. Mit Übergabe der Bilder im JPEG-Format  an den Auftraggeber haftet der Auftraggeber für Verlust, Untergang und Beschädigung . Die Fotografin ist nicht zur Speicherung der digitalen Bilddateien über diesen Zeitpunkt der Übergabe hinaus verpflichtet. 

3. Der Auftraggeber hat dafür Sorge zu tragen, dass dem Fotografen alle für die Ausführung des Auftrags erforderlichen Informationen rechtzeitig vorliegen.

4. Bei Personenaufnahmen und bei Aufnahmen von Objekten, an denen fremde Urheberrechte, Eigentumsrechte oder sonstige Rechte Dritter bestehen, ist der Auftraggeber verpflichtet, die für die Anfertigung und Nutzung der Bilder erforderliche Zustimmung der abgebildeten Personen und der Rechteinhaber einzuholen.

5. Es kann nicht garantiert werden, dass alle anwesenden Gäste, z. B. bei Hochzeiten, auch tatsächlich fotografiert werden.

6. Reklamationen, die den Inhalt der gelieferten Sendung oder Inhalt, Qualität oder Zustand des Bildmaterials betreffen, sind innerhalb von zwei Wochen nach Empfang mitzuteilen. Nach Ablauf der Frist gelten die Bilder als vertragsgemäß und mangelfrei angenommen.

 

§3 Lieferzeiten

1.Die Fotografin liefert ihre Fotos binnen 4-5 Arbeitswochen und Videos  binnen 6-8 Arbeitswochen nach der Erfüllung des Auftrages aus.  
Betriebsbedingte Verzögerungen, sowie Verzögerungen durch höhere Gewalt,  stellen keinen Reklamationsgrund dar.

 

§ 4 Nutzungs- und Urheberrecht

1. Der Fotografin steht das ausschließliche Urheberrecht an allen im Rahmen des jeweiligen Auftrages gefertigten Fotos zu. Urheberrechte sind laut Urheberrechtsgesetz nicht übertragbar. 

2. Der Auftragnehmer überträgt auf erstes Anfordern jeweils ein einfaches Nutzungsrecht an den Fotos auf den Auftraggeber. Dieses beinhaltet ausschließlich die private, nicht kommerzielle Nutzung. Jede Veränderung oder Weiterbearbeitung (z. B. durch Foto-Composing, Filtermontage oder durch elektronische Hilfsmittel zur Erstellung eines neuen urheberrechtlich geschützten Werkes) der gelieferten Fotos bedarf der ausdrücklichen vorherigen Zustimmung durch den Fotografen in Textform. Selbiges gilt für die Weitergabe von Nutzungsrechten an Dritte, die dem Auftraggeber grundsätzlich nicht gestattet ist.

3. Eine kommerzielle/gewerbliche Nutzung der Lichtbildwerke im Nachhinein – gleich welcher Form vorliegend – durch den Auftraggeber selbst oder durch Dritte kann nur mit vorheriger Zustimmung der Fotografin in Textform erfolgen. Dies gilt auch für Bilddateien, die durch den Auftraggeber oder durch Dritte digital oder anderweitig verändert bzw. verfremdet wurden. 

4. Erteilt die Fotografin die Genehmigung zu einer Verwertung der Fotos, so kann er verlangen, als Urheber des Lichtbildes genannt zu werden. Für den Fall, dass Fotos in sozialen Netzwerken veröffentlicht werden dürfen, hat die Urhebernennung durch die Verlinkung eines Profils der Fotografin zu erfolgen, sofern dieser ein solches in dem jeweiligen sozialen Netzwerk unterhält. 

5. Bei jeglicher unberechtigten (insbesondere bei ohne Zustimmung der Fotografin erfolgten und über die den Auftraggebern eingeräumten Rechte hinausgehenden) Nutzung, Verwendung, Wiedergabe oder Weitergabe des Bildmaterials zu kommerziellen Zwecken ist für jeden Einzelfall eine Vertragsstrafe in Höhe des fünffachen Nutzungshonorars zu zahlen. Die Geltendmachung weitergehender Schadenersatzansprüche durch die Fotografin bleibt ausdrücklich vorbehalten.

6. Durch die bei Übertragung von Nutzungsrechten vorgesehenen Strafzahlungen werden keinerlei Nutzungsrechte begründet.

7. Individuelle Abweichungen der Nutzungs- und Urheberrechte und Sonderkonditionen müssen schriftlich vereinbart werden.

§ 5 Zahlungsbedingungen und Preisangaben

1. Alle Preise sind inklusive der Mehrwertsteuer von 19% zu verstehen.

2. Preisänderungen bei Nachbestellungen und zukünftigen Aufträgen bleiben vorbehalten, ausgenommen davon sind verbindliche Bestellungen, die Bestandteil des Vertrages sind.

3. Fällige Rechnungen sind innerhalb von 14 Tagen ohne Abzug zu zahlen. Bis zur vollständigen Bezahlung des Kaufpreises bleiben die gelieferten Fotos Eigentum der Fotografin.
Ebenso verbleiben alle Rechte an den Fotos bei der Fotografin.

4. Zahlungen sind per Überweisung zu leisten. Gegen Ansprüche der Fotografin kann der Auftraggeber nur dann aufrechnen, wenn die Gegenforderung des Auftraggebers unbestritten ist oder ein rechtskräftiger Titel vorliegt.

5. Mit dem Ausfüllen und absenden des Vertrags, bestätigen die Auftraggeber  die AGB, Widerrufsbelehrung und Datenschutzerklärung von Yvonne Fastacht  gelesen zu haben und akzeptiert diese. 

Erst wenn die Fotografin den Vertrag vollständig ausgefüllt per Email erhalten hat,  ist die Fotografin  zur Durchführung des Auftrages verpflichtet und der Termin gilt als gebucht.

§ 6 Einräumung Veröffentlichungsrechte

1. Durch die Inanspruchnahme der Veröffentlichungsoption willigen die Auftraggeber ein, dass die Fotografin die Fotos im Rahmen der Eigenwerbung nutzen und insbesondere Veröffentlichungen der Fotos (z. B. fHomepages, Blogs, , Website, Social Media) vornehmen darf. Die Fotografin darf die Fotos auch Dritten zur Verfügung stellen, sofern dies der Eigenwerbung des Fotografen dient.
2. Bilder von Gästen werden nur veröffentlicht, wenn die abgebildeten Personen mit der Veröffentlichung einverstanden sind.  Bilder  von Kindern werden nicht ohne gesonderte Absprache mit den Eltern veröffentlicht. 
Die Auftraggeber versichern, dass sie in diesem Fall die Einwilligung der abgebildeten Personen zur Veröffentlichung, Vervielfältigung und Verbreitung der Bilder besitzen, und erklären sich selbst damit auch einverstanden.
Für Ersatzansprüche Dritter, die auf dem Nichtvorliegen dieser Einwilligung beruhen, werden die Auftraggeber den Fotografen von der Haftung vollumfänglich freistellen.

3. Die  Fotografin wird im Rahmen der üblichen Sorgfalt darauf achten, dass weder dem Brautpaar noch den Gästen ein Schaden durch die Veröffentlichung der Fotos zugefügt wird.
Für Erfüllungs- und/oder Verrichtungsgehilfen sowie andere Dritte, derer sich die Fotografin in diesem Zusammenhang bedient, wird nicht gehaftet. 

4. Bei allen Veröffentlichungen werden ausschließlich die Vornamen/Fantasienamen des Brautpaares publiziert.

5. Die Fotografin verzichtet in seinem Nutzungsrecht im Rahmen der Veröffentlichungsrechte auf Weiterverkauf der Fotos zur Zweitnutzung.

§ 7 Haftung, Haftungsausschluss und Gefahrübergang

1. Für Schäden gleich welcher Art haftet die Fotografin für sich und seine Erfüllungsgehilfen nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit. Dies gilt nicht für Schäden aus der Verletzung des Lebens, des Körpers oder der Gesundheit sowie aus der Verletzung wesentlicher Vertragspflichten, die er oder seine Erfüllungsgehilfen schuldhaft herbeigeführt haben.

2. Die Fotografin übernimmt keine Haftung für die Verletzung von Rechten abgebildeter Personen oder Objekte.

3. Für Schäden oder Verlust von digitalen Bilddaten haftet die Fotografin nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit maximal mit dem Wert des jeweils gebuchten Hochzeitspaketes. 

4. Für Schäden, Mängel oder Verlust durch Subunternehmer oder Lieferanten, die ihre Leistungen auf eigene Rechnung erstellen, ist eine Haftung der Fotografin ausgeschlossen.

5. Liefertermine für Fotos sind nur dann verbindlich, wenn sie ausdrücklich von der Fotografin  bestätigt worden sind. Die Fotografin haftet für Fristüberschreitung nur bei Vorsatz und grober Fahrlässigkeit.

6. Die Organisation und Vergabe von Buchungen sowie die Ausführung der beauftragten Arbeiten erfolgen mit größtmöglicher Sorgfalt. Sollte jedoch aufgrund von Umständen, die die Fotografin nicht zu vertreten hat (z. B. Umstände höherer Gewalt, plötzliche Krankheit, Verkehrsunfall, Umwelteinflüsse, Verkehrsstörungen usw.), die Fotografin nicht zu dem vereinbarten Fototermin erscheinen oder vereinbarte Liefertermine nicht einhalten, können die Auftraggeber keine Schadenersatzansprüche für jegliche daraus resultierenden Schäden, Folgen oder Mehrkosten geltend machen. 

7. Sollte es kurzfristig aufgrund der oben genannten Umstände höherer Gewalt zum Ausfall der Fotografin kommen, und sollte die Fotografin aufgrund dieser Umstände hierzu in der Lage sein, wird er sich bemühen, soweit von den Auftraggebern gewünscht, einen Ersatzfotografen zu empfehlen, der auf eigene Rechnung seine Leistungen erbringt. Ein Anspruch auf einen Ersatzfotografen wird hierdurch nicht begründet. 

8. Für eventuelle Mehrkosten, die durch die Buchung eines Ersatzfotografen oder anderer Dritter entstehen, wird ausdrücklich nicht gehaftet.

9. Falls es zu dem geplanten Datum aus Gründen, die nicht im Verantwortungsbereich der Parteien liegen, nicht möglich ist, die Hochzeit durchzuführen, werden die Parteien zunächst versuchen, gemeinsam einen Ausweichtermin zu finden. Hierbei sind bereits bestehende Buchungen der Fotografin für beide Seiten zu berücksichtige.  Für den Fall, dass die Parteien innerhalb von 4 Wochen nach Beginn der Gespräche über eine mögliche Verschiebung keinen geeigneten neuen Termin finden, findet § 8. dieser AGB Anwendung und es wird von einem Rücktritt des Auftraggebers ausgegangen. Sofern Termine auf einen Zeitpunkt verschoben werden, zu dem der Auftragnehmer aufgrund allgemeiner Preiserhöhungen von Neukunden bereits erhöhte Preise für die zu erbringende Leistung verlangt, stimmt der Auftraggeber zu, die entstehende Differenz nachzuzahlen.

10. Ab dem Zeitpunkt der ordnungsgemäßen Lieferung des Bildmaterials ist der Kunde für dessen sachgemäße Verwendung verantwortlich. 

§ 8 Rücktrittsbehlerung

1. Der Auftraggeber hat das Recht, bis zu einem Monat vor dem im Vertrag angegebenen Hochzeitstermin nach Maßgabe der folgenden Bestimmung von diesem Vertrag zurückzutreten.
Maßgeblicher Zeitpunkt für die wirksame Erklärung des Rücktritts ist der Eingang einer schriftlichen Erklärung per Mail an die Fotografin unter der oben angegebenen Anschrift. 

3. Eingang der Rücktrittserklärung 

- innerhalb von 3 Tagen nach Buchung: Aufwandsentschädigung von 30,00 €

- bis zu 12 Monate vor Buchungstermin: 10 % des Preises 

des jeweils gebuchten Hochzeitspaketes 

- bis zu 9 Monate vor Buchungstermin: 25 % des Preises 

des jeweils gebuchten Hochzeitspaketes 

- bis zu 6 Monate vor Buchungstermin: 50 % des Preises 

des jeweils gebuchten Hochzeitspaketes

- bis zu 3 Monate vor Buchungstermin: 75 % des Preises 

des jeweils gebuchten Hochzeitspaketes

- bis zu 1 Monat oder kürzer vor Buchungstermin: 

100 % des Preises des jeweils gebuchten Hochzeitspaketes.

 

4. Kann nachweislich keine anderweitige Buchung vonseiten des Fotografen wahrgenommen werden bzw. wurden weitere Anfragen aufgrund des bestehenden Vertrages nachweislich nicht mehr angenommen, entsteht der Fotografin demnach ein Vermögensschaden, der mit 75 % des vereinbarten Basishonorars (Honorar ohne Nebenkosten wie Buchkosten, Reise- und Fahrtkostenpauschalen) in Rechnung gestellt wird.

5. Ausnahmen hiervon sind ein Krankheitsfall (Brautpaar) oder Todesfall (Familie), der zu einer Absage der Trauung/Feierlichkeiten führt. Eine Überprüfung/Ein Nachweis der Situation liegt im Ermessen der Fotografin.

§ 9 Pandemie

1. Eine Verschiebung der Hochzeit von 2020 auf 2021 war kostenfrei möglich. Dies war eine Ausnahme und Kulanz-Regelung auf Grund der unvorhersehbaren Pandemie.  Eine Zweitverschiebung, bzw. eine Erstverschiebung im Jahr 2021 oder alle folgenden Jahre, die nicht staatlich veranlasst wird (durch Lockdown, Schließung der Locations etc.), bleibt kostenpflichtig und orientiert sich an den oben aufgestellten Stornobedingungen.

2. Bei einer staatlichen Veranlassung entstehen dem Auftraggeber und Auftragnehmer keine Kosten.

Eine erneute Buchung auf einen Ausweichtermin bedarf einer neuen Buchung  zu den aktuellen Preisen. 

3. Bei möglichen Einschränkungen z.B. auf Grund eines Maskengebots, einer Abstandsregelung, gemeinsames Tanzverbot und Ähnlichem besteht kein Recht auf eine kostenfreie Stornierung. Die Pandemie ist uns zum jetzigen Zeitpunkt nicht unbekannt und somit auch nicht unvorhersehbar. Die Fotograin empfiehlt jedem Auftraggeber eine Alternativ-Hochzeitsplanung zu machen, die eine geringe Teilnehmerzahl bzw. ein anderes Konzept aufweist.
Eine Hochzeit gilt als möglich und zumutbar bei einer Teilnahme von 25 Personen.

§ 10 Exklusivität und Befugnisse

1. Der Bildstil der Fotografin ist den Auftraggebern sowohl hinsichtlich der Erstellung von Fotografien als auch der Bildauswahl und -bearbeitung bekannt. Die Fotografin ist bezüglich der Bildauffassung sowie der künstlerisch-technischen Gestaltung frei. Diesbezügliche Reklamationen sind ausgeschlossen. Die Fotografin erstellt eine realistische Fotoreportage. Den Auftraggebern ist bewusst, dass hierbei Personen, Abläufe und Dinge realitätsnah dargestellt werden und die Bilder im Rahmen dieser Vereinbarung auch nur hinsichtlich Licht, Farben und Schärfe korrigiert werden. Eine weitergehende Bearbeitung (Retusche) ist hiervon nicht umfasst. Die Fotografin ist bemüht, von allen Gästen Bilder zu erstellen. Die Parteien sind sich jedoch darüber im Klaren, dass es vorkommen kann, dass einzelne Gäste nicht fotografiert werden können/wollen. Die Fotografin ist die einzige professionelle Fotografin, der am Hochzeitstag beauftragt ist, diesen fotografisch zu begleiten. 

2. Die Auftraggeber haben sicherzustellen, dass auch keine fotografischen Dienstleister von den Gästen oder anderen an der Hochzeit beteiligten Dienstleistern beauftragt werden. Dies gilt insbesondere auch für Dienstleister, die Fotografie als kostenlose Zusatzleistung (DJ, Videografen usw.), oder Hochzeitsfotografie als künstlerisches Event anbieten. Die Gäste sind herzlich eingeladen, auf der Hochzeit Schnappschüsse als persönliche Erinnerungen aufzunehmen. Die Reportage des Tages sowie die Porträtfotos bleiben aber der Fotografin vorbehalten. 

3. Die Fotografin  hat bezüglich Positionierung von Personen, Kamera und Ausrüstung Priorität vor allen anderen Personen, die Foto- oder Videoaufnahmen erstellen. Sollte ein Videograf oder Videoteam engagiert werden, so muss dies vorher ausdrücklich mit der Fotografin abgestimmt werden. Sollte ein weiterer professioneller Fotograf Aufnahmen des Brautpaares und der Gesellschaft anfertigen und diese Arbeiten auf Aufforderung des Fotografen und/oder der Auftraggeber nicht einstellen, ist die Fotografin berechtigt, die fotografische Begleitung abzubrechen. Die Auftraggeber werden in diesem Fall die jeweils gemäß diesem Vertrag gebuchten Leistungen trotzdem vollumfänglich bezahlen.

§ 10 Widerrufsrecht

Sie haben das Recht, diesen Vertrag binnen 14 Tagen ohne Angabe von Gründen zu widerrufen. Die Widerrufsfrist beträgt 14 Tage ab dem Tag des Vertragsabschlusses. Um Ihr Widerrufsrecht auszuüben, müssen Sie dem Fotografen  mittels einer eindeutigen Erklärung (z. B. einer E-Mail) über Ihren Entschluss, diesen Vertrag zu widerrufen, informieren.. Machen Sie von dieser Möglichkeit Gebrauch, so wird die Fotografin  unverzüglich  per E-Mail  eine Bestätigung über den Eingang eines solchen Widerrufs übermitteln.

Zur Wahrung der Widerrufsfrist reicht es aus, dass Sie die Mitteilung über die Ausübung des Widerrufsrechts vor Ablauf der Widerrufsfrist absenden.

§ 11 Schlussbestimmungen

1. Mündliche Nebenabreden zum Vertrag bestehen zum Zeitpunkt des Vertragsschlusses nicht und bedürfen, soweit nachträglich gewollt, zu ihrer Wirksamkeit der Schriftform. 

2. Es gilt das Recht der Bundesrepublik Deutschland.

3. Erfüllungsort und Gerichtsstand ist der Geschäftssitz des Fotografen, sofern nicht ein anderer Gerichtsstand gesetzlich vorgeschrieben ist.

4. Für den Fall, dass der Auftraggeber keinen Gerichtsstand in der Bundesrepublik Deutschland hat oder seinen Sitz oder gewöhnlichen Aufenthalt nach Vertragsabschluss ins Ausland verlegt, wird der Geschäftssitz des Fotografen als Gerichtsstand vereinbart.

5. Sollten einzelne Bestimmungen dieser allgemeinen Geschäftsbedingungen rechtsunwirksam sein oder werden, so berührt dies nicht die Wirksamkeit des gesamten Vertrages. Sie sind dann nach Treu und Glauben auszulegen oder durch etwa neue gesetzliche Bestimmungen zu ergänzen/ersetzen.

 

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